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Catherine Gordeladze
Klavier

Catherine Gordeladze
Catherine Gordeladze wurde in Tiflis (Georgien) geboren. Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht an der Zentralen Musikschule in Tiflis bei Prof. Nelli Gatchechiladze.

Mit zehn Jahren gab sie bereits ihren ersten Klavierabend. Nur ein Jahr später spielte sie mit der Georgischen Philharmonie das dritte Klavierkonzert (c-Moll) von Beethoven. 1982 nahm sie an einem Jubiläumskonzert in der Tifliser Oper teil, das vom Fernsehen direkt in die ganze ehemalige Sowjetunion ausgestrahlt wurde. 1987 gewann sie den ersten Preis beim staatlichen Wettbewerb für Nachwuchstalente.

1989 begann sie am Tifliser Konservatorium mit dem Studium bei einem der berühmtesten Lehrer Georgiens, Prof. Nodar Gabunja, einem Schüler des legendären Pianisten und Pädagogen Alexander Goldenweiser. Sie beendete ihr Studium im Jahre 1994 mit Auszeichnung. Nach diesem Abschluss bekam sie eine Stelle als Assistentin am Tifliser Konservatorium und wurde von 1994 bis 1996 Solistin der Georgischen Philharmonie.

Nach diesem Abschluss bekam sie eine Stelle als Assistentin am Tifliser Konservatorium und wurde von 1994 bis 1996 Solistin der Georgischen Philharmonie. Seit 1997 ergänzte Catherine Gordeladze ihre pianistische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Bernhard Wetz. Vor Kurzem absolvierte sie ihr Studium mit Auszeichnung und wurde zum Konzertexamen zugelassen.

Bei R.-D. Arens, B. Glemser, W. Krainew, M. Proenza, B. Ringeissen, A. Weissenberg und Anderen nahm sie an zahlreichen Kursen Teil. 1999 wurde sie Preisträgerin beim VI. Europäischen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt. Sie ist Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Siftung und des Rotary Clubs "Alte Oper" Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 wurde sie in die Stiftung "Podium Junger Musiker" aufgenommen.

Inzwischen spielt sie auf internationalen Konzertpodien - einige Konzerte wurden vom Fernsehen aufgezeichnet - in Georgien, Russland, Jugoslawien, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, den Niederlanden und Belgien und hat mit vielen führenden Orchestern zusammengearbeitet. Dabei spielte sie unter Dirigenten wie R. Takidze, T. Djaparidze, A. Serow, M. Blasczyk und. R. Seehafer. Im August 2000 gastierte Catherine Gordeladze beim Internationalen Festival "Schloss Hundisburg".

Im Dezember 2000 konzertierte sie mit der "Jungen Europa-Philharmonie" in der Frankfurter Katharinenkirche mit einem Konzert unter dem Motto "Für ein besseres Miteinander", das beim Publikum und bei der Presse große Beachtung fand. Neben den Auftritten als Solistin ist Catherine Gordeladze als Kammermusik-Partnerin aktiv. Sie konzertiert u.a. mit dem Cellisten Prof. Daniel R. Graf.

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Besondere Aufmerksamkeit verdient ihre CD-Einspielung der "Goldberg-Variationen" von J. S. Bach. Die Künstlerin beherrscht ein breit gefächertes Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart.

Kritiken

Catherine Gordeladze im Spiegel der Presse:
Zeitung fürs Dresdner Land, 5. November 2001:
"Ein excellenter Klavierabend"
"Catherine Gordeladzes Konzert am Freitagabend wurde zu einem Ereignis der Superlative." ...
"Hochkonzentriert die Pianistin, sie scheint ihre Kraft hoch oben aus dem Raum und aus sich selbst hervorzuholen. Und ihr Spiel ist nahezu durchgängig von einer traumwandlerischen Sicherheit und Eleganz bestimmt. Ein großartiges Konzert!"
 
Mainzer Rhein-Zeitung, 30. Oktober 2001:
"Die Pianistin zeigte ein einfühlsames Gespür für den richtigen Ton: ob temperamentvoll, ob lyrisch, stets fand sie die angemessene Art und Weise. Und immer folgte sie einer Prämisse: sich selbst in den Hintergrund zu stellen, um die Musik allein wirken zu lassen."
 
Thüringer Allgemeine, 23. Juli 2001:
"... Catherine Gordeladze spielte die Französische Suite G-Dur von Bach mit Überblick und Bewusstsein für deren Strukturen, mit luftigem Anschlag, der in der Sarabande dem Lied eines Vögleins glich ..."
 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. April 2001:
"Mit ihrem chronologisch geordneten Programm erwies sich Catherine Gordeladze in der Frankfurter Festeburgkirche als eine sehr stilsicher, sauber und konzentriert musizierende Pianistin."
 
Frankfurter Neue Presse, 24. April 2001:
"... Die komplizierte Klavierfassung von Ravels "La Valse" brachte zum Schluss alle Virtuosität zum Siedepunkt. Kaum zu glauben, dass solche Musik mit nur zehn Fingern realisierbar ist. ..."
 
Idsteiner Zeitung, 27. September 2000:
"... Wer sich einen Traum von durchsichtiger Spielweise mit kantablem, aber trotzdem äusserst präzisem Anschlag erfüllen wollte, der sich völlig auf die Struktur des wiederzugebenden Kompositionstextes beziehen soll, der war als Zuhörer am richtigen Platz. Die Konzentriertheit, mit der sie sich den Satzfolgen widmete und jeweils die kunstvoll stilisierte Prägung auffallend mühelos herausarbeitete, war - man kann es nicht anders bewerten - ein einmaliges Hörerlebnis."
 
Ohrekreis Volksstimme, 14. August 2000:
"... Beifallsstürme dankten georgischer Pianistin..."
 
Höchster Kreisblatt, 2. Mai 2000:
"... Catherine Gordeladze erwies sich als eine Meisterin des Tempo rubato und als eine Meisterin vielfach variierter Anschlagskunst..."
 
Hanauer Anzeiger, 8. März 2000:
"... Die Nachzeichnung der unterschiedlichen Klangfarbe der Instrumente, die Imitation von Orchesterglissandi und der furiosen Schlaginstrumente verlangten von der Pianistin eine enorme Ausdrucksbreite, die sie meisterhaft auszuführen verstand. Mit viel Beifall bedachte das Publikum die junge Künstlerin, die sich dafür mit Zugaben bedankte. ..."
 
Trierischer Volksfreund, 28. Mai 1999:
"... Die Zuhörer dankten ihrer erstklassigen Darbietung mit 'standing ovations' ..."
 
Darmstädter Echo, 29. Juni 1998:
"... Stern am Pianistenhimmel ..."
"... Versunken und gefühlvoll saß sie am Flügel, ganz dem Ausdruck und den Stimmungen der Musik hingegeben. Technische Schwierigkeiten sind für eine Interpretin dieser Klasse kein Thema mehr, wie sie eindrucksvoll bewies. ..."
 
Offenbach-Post, 3. Juni 1998:
"... Die Virtuosität Gordeladzes ist bereits auf dem Höhepunkt, ihr Spiel ist einfühlsam und doch prägnant, ihr Anschlag hält dem Vergleich mit einem der größten Pianisten stand. Catherine Gordeladze wird zweifellos ihren Weg durch die Konzertsäle dieser Welt machen. ..."
 
Frankfurter Rundschau, 31. März 1998:
"... Mit phänomenaler Technik, einem Gedächtnis, das lückenlos funktionierte und einem deutlichen Gestaltungswillen stürzte sie sich in das virtuose Werk und machte daraus ein Klavierspektakel, bei dem den atemlos lauschenden Zuhörern die gute halbe Stunde verkürzt erscheinen mußte. ..."
"... Zweifellos: Catherine Gordeladze ist ein 'Rising Star', und die hiesigen Veranstalter täten gut daran, den Stern in ihren Konzerten glitzern zu lassen...."
 
Höchster Kreisblatt, 21. April 1997:
"... Catherine Gordeladze spielte das Werk, als sei ihr Ton für Ton gerade eingefallen oder als habe Bach ihr Ton für Ton in die Finger gelegt. Alle technischen und musikalischen Schwierigkeiten schienen weggepustet. Da saß wirklich jemand am Klavier und fantasierte in wundersamer Weise vor sich hin. ..."

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